D'rüber-hinaus, Rückblicke
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So January.

Mein Jahreswechsel ist hier im Blog ziemlich leise verstrichen … und doch hab ich mir seit Wochen gedacht, wie ich das 2021 mit den persönlichen Blogartikeln handhaben möchte.

2020 hatte ich mit Beginn des 1. Lockdown angefangen monatlich Rückblicke zu schreiben. Dann war ich wieder davon abgekommen, weil ich kaum noch Kapazität hatte. Das Format war auch eher fotolastig und ganz anders als meine sonstigen Texte.

Während meiner Jahresplanung sinnierte ich über die Worte von Judith von Sympatexter bei der ich letztes Jahr einen Kurs zum Bloggen gemacht hatte. Sie betont immer wieder, dass wir auch daran denken sollen für uns selbst zu bloggen.

Mein Blog-Versprechen 2021

Wir leben seit 2020 in einer Lebenssituation, die kaum jemand erwartet hat. (Ok, vielleicht außer diejenigen die das Paper für den politischen Umgang mit einer Pandemie geschrieben haben.)

Die Zeit mit kleinen Kindern rauscht schneller vorbei, als es je eine Phase meines Lebens tat.

Viel zu oft verliere ich mich in den Dingen, die NICHT geklappt haben.

2021 möchte ich also 12 Blogartikel schreiben, in denen ich mich daran erinnere, was ich alles geschafft habe. Jeden Monat werde ich also 3-5 Punkte herausgreifen, die ich im vergangenen Monat erlebt und geschafft habe.

Das klingt vielleicht ein bisschen wie ein digitales sich selbst auf die Schulter klopfen – aber ehrlich, falls du mir das übel nimmst #sorrynotsorry. Wir sind – grad als Frauen – eh viel zu selbstkritisch.

Du vielleicht auch? Dann lob dich gern mal öfter selber.

1. Yes. I did it.

Geschafft.

Ich hab den 1. Monatsrückblick-Blogartikel 2021 geschrieben – und du siehst es hier schwarz auf weiss.

Was es mir gekostet hat?

Ein bisschen Zeit und das Zugeständnis, dass meine Kinder auch dafür nochmal ein wenig mehr Serien schauen dürfen.

Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass wir hier grade nicht deutlich mehr TV hätten als vermutlich landläufig empfohlen wird. Doch die Kinder wollen gerade ungern raus.

Der Sommer wird wieder anders.

2. Meine Jahresplanung in 4 Schritten

Das Thema Jahresplanung und ich haben eine lange Tradition. Nicht.

Mein Hauptproblem ist wirklich schon lange, dass ich das Gefühl nicht loswurde mit Kindern überhaupt nicht mehr planen zu können.

Doch das Gefühl kam nicht mit den Kindern, sondern begleitete mich schon in der Zeit als Schichtdiener – ich wusste ja oft erst um den 20. des Monats wie ich im nächsten Monat arbeiten würde. In einer anderen Klinik wurde es etwas besser und ich hatte sogar 4 Wochen Vorlauf.

Verrückt oder?

Doch im Herbst hat sich etwas entscheidendes geändert. Ich habe einen ABC-Schützen. Das bringt eine gewisse Vorgabe in meinen Jahresrhythmus.

Im Dezember hatte ich bereits mein erstes Jahresplanungstreffen mit meiner Buddy aus dem Mama goes and grows Businessprogramm* – Eva.

Schritt 1 – Jahreskreis

Wir haben grob unsere Themen in einen Jahreskreis gelegt.

Dazu hab ich ein Flipchart und viele Post-it’s in vielen tollen Farben benutzt.

Mein Grund damit anzufangen war, dass ich im Stillclub die Themen gut sortiert wissen wollte. Ein wachsender Anteil der Mamas im Stillclub haben ein Ü1-Stillkind und hier die Themen aufzuteilen macht sehr viel Sinn.

Das bunte Portfolio wird um die Themen Natürlich Abstillen, Ernährung in der Stillzeit, Eingewöhnung eines Stillkindes, Clever geantwortet mit eigenen Antworten, Stillen im Wochenbett, Stillen im Entwicklungsschub, Abstillen praktisch gedacht, Stillfreundlich Zufüttern, Medikamente in der Stillzeit, Stillen in Zahnungsphasen, Stillbeginn reflektieren und Alkohol in der Schwangerschaft erweitert werden. So der Plan.

Darüber hinaus habe ich die Zeitpunkte für Launches & Kursstarte geplant, damit sie sich mit genügend Puffer zu den Ferienzeiten und weiteren Pandemiemaßnahmen umsetzen lassen. So wird es dieses Jahr im März das NOW!-Programm für die Ü1-Stillkinder geben und davor bereits die Möglichkeit über die Frage „Abstillen: Ja, nein, vielleicht oder auch teilweise?“ nachzudenken.

Im Frühsommer wird es dann wieder den GROW!-Kurs geben, der auf einige Erweiterungen wartet. Die Themen „Mehr Schlaf für Stillmamas“, Kommunikation mit dem Baby & dem Umfeld und „Was brauch ich damit es mir gut geht?“ werden uns 6 Wochen lang intensiv beschäftigen.

Für den Sommer gibt es dann das dritte Mal in Folge die Special Edition meines kostenfreien Stillvorbereitungskurses und im Herbst dann nochmal die Baby-Schlaf-Challenge und den GROW!-Kurs.

Neu in diesem Jahr ist, dass das Buchen vom Stillclub jederzeit möglich sein wird und dass dort nun alle Erste Hilfe Kurse für die Stillprobleme „Wunde Brustwarzen“, „Zu wenig Milch“ und „Milchstau“ unter einem Dach sind. So kann ich auch jederzeit bei Nachfragen Hilfestellungen in der Stillclub-Sprechstunde geben. Auch wenn das bedeutet, dass ich nun konsequenter und in jeder Veröffentlichung auch darauf hinweisen werde – eine wirkliche Umstellung für mich! Natürlich steckt im Stillclub viel Herzblut, aber „ständige Werbung“ hat halt doch immer bisschen ein Gschmäckle.

Schritt 2 – Klarheit schaffen

Vor einiger Zeit hatte ich 2 Jahre in Folge mit dem Klarheit Kalender gearbeitet. Für mich war das Format nicht ganz passend – doch die Jahres & Quartalsreflexionen mochte ich sehr.

So habe ich mir ein Journaling-Heft genommen und mir die Klarheit-Fragen rausgezogen, um zu schauen, was für meine Jahresplanung in den 6 wichtigen Lebensbereichen zu bedenken ist.

Mir hilft es sehr schriftlich zu reflektieren und ich konnte mich richtig freuen, denn als ich den Kalender von 2017 in der Hand hatte merkte ich, wie viele wichtige Ziele ich inzwischen erreicht habe. Was auch ein zusätzlicher Push in Richtung dieses Blogformats war 🙂

Schritt 3 – fix it timewise

Inzwischen arbeite ich seit einem dreiviertel Jahr mit einem A4-Kalender von Häfft, der für 2021 auch ein hübsches Design bot. Letztes Jahr war er schlicht schwarz mit blauer Schrift – nicht schön, aber zweckmäßig. Das neue Design hilft nun auch meinen von dem meines Mannes zu unterscheiden.

Dort habe ich alle Projekte aus dem Jahreskreis monatsweise zugewiesen und darauf geachtet, dass maximal 3 Monatsprojekte auf mich warten. Lieber weniger, um flexibel auf einzelne Entwicklungen reagieren zu können.

Schritt 4 – die Finanzen

Geld und Umsätze planen sind jetzt – sagen wir mal so – nicht mein absolutes Steckenpferd.

Letztlich, so habe ich in den vergangenen Jahres gelernt, ist es aber unumgänglich eine gewisse Planung zu haben. Nur so kann ich einschätzen, ob meine Vorhaben sich so ausgehen.

Das schöne dieses Jahr war, dass mir das erste Mal diese Zahlenarbeit nicht mehr so furchtbare Bauchschmerzen bereitete, wie bisher. Eine schöne Erfahrung beim Start in mein verflixtes 7. Businessjahr.

3. Teamarbeit

Ein schönes Erlebnis im Januar war mir nochmal vor Augen zu führen, dass ich sehr dankbar bin die Unterstützung wundervoller Frauen zu haben.

Bis letztes Jahr hatte mich immer wieder unterstützt, beim Anlegen von Kursen für den Mitgliederbereich.

Seit einem Jahr steht mir jetzt Tanja in Sachen Buchhaltung zur Seite. Dank ihr konnten wir zum 15.01.2021 den kompletten Jahresabschluss fertig machen. Ein tolles Gefühl.

Außerdem ist sie gerade mein Anker in Unsicherheiten nachdem mit dem Jahreswechsel für mich die Nutzung der Kleinunternehmerregelung weggefallen ist *juhuu*

Neu unterstützt mich jetzt Mira. Sie hilft mir bei der Inhaltserstellung für den Stillclub. Konkret bedeutet das, dass sie beauftragt ist aus meinen Sprechstunden relevante Inhalte in kleine Videos zu schneiden und in die Stillclub-Bibliothek einzufügen.

Ein absoluter Fortschritt in Sachen Auffindbarkeit der Stillclub-Inhalte für die Zukunft.

Ausblick auf Februar

Da im Januar die Arbeitszeit nur sehr beschnitten war, musste ich zwar einerseits sehr fokussiert arbeiten – was echt gut war. Andererseits ist natürlich auch vieles liegengeblieben oder hat sich verzögert.

Ich bin sehr froh darüber einen klaren Plan zu haben!

Mama Milk Booster & Baby-Schlaf-Challenge

Offene Punkte, die ich mit in den Februar rüber nehme sind die Mini-Kurse verfügbar zu machen. Konkret hatte ich eine Umfrage gemacht und gemerkt, dass sowohl der 5-Tages-Kurs „Mama Milk Booster“, als auch die 5tägige Baby-Schlaf-Challenge wichtige Impulse beinhalten, die ich erneut anbieten möchte.

Bereits angefangen habe ich mit der notwendigen Vorarbeit für den diesjährigen Start vom NOW!-Programm. Die Frühbucher-Phase mit Vorteils-Preis geht noch bis zum 06.02.2021 und vor der heißen Buchungsphase wird Anfang März es eine kostenfreie Themenwoche zum „Stillen feat. Abstillen“ geben.

Auch die Checkliste mit dem Schnelltest „Bereit zum Abstillen?“ habe ich erfolgreich überarbeitet. Sie kann hier heruntergeladen werden.

Fazit für meinen Januar?

Ich bin müde. Sehr müde.

Nicht nur ich. Wenn ich die Mamas aus meinem Netzwerk in der den Storys auf Social Media sehe bin ich erschrocken, wie viel gerade jedem abverlangt wird.

Deshalb bleibt mir nur: nachsichtig mit mir selbst zu sein, dass ich nicht alles so schaffe, wie sich andere vielleicht wünschen würden. Die schwäbische Kehrwoche seit 3 Monaten darauf wartet erledigt zu werden und ich häufiger ungeduscht durch den Tag gehe als im Wochenbett.

Mein Neid-Moment: In Israel sind 35% der Bevölkerung bereits Corona-geimpft. Bei uns sind es 2%.

Meine Hoffnung: Ganz ehrlich?

Dass du mir einen Kommentar dalässt und mir erzählst, was dir am Monats-Rückblick gefallen hat und was du gern von mir im Monatsrückblick 2021 lesen magst.

Ich wünsch uns allen einen schönen Start in den Februar – ich sende dir Grüsse auf deinen Bildschirm und ein tapferes Lächeln.

Deine Tabea

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  • Jasmine sagt:

    Liebe Tabea
    Vielen Dank für deinen tollen Monatsrückblick. Schön ein bisschen in dein Leben und Business reinsehen zu dürfen. Toll, was du alles gemacht hast. Ich freue mich schon auf deine Impulswoche ☺️👍🏻. Liebe Grüsse Jasmine